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Null hatten der arme Holzhauer und seine Familie Geld genug, und brauchten nicht mehr um das liebe Brot besorgt zu sein. Der kleine Däumling hatte alle seine Taschen voll Perlen und Diamanten und Gold und Silber gesteckt, und als er sie auf den Tisch aus­schüttete, da lag ein ganzer großer Haufen Kostbarkeiten vor den staunenden Augen seiner Eltern und Brüder.

Nun trennen wir uns niemals wieder!" rief der Bater aus, und drückte voller Entzücken sein kleines Söhnlein an die Brust.Auch mag ein Anderer den Holzhacker spielen! Wir haben's nicht mehr nöthig, sondern können fortan in Herrlichkeit und Freude leben!"

Alle Uebrigen stimmten dem Vater bei, nur der kleine Däumling nicht.

Nein, Vater," sagte der,ich habe noch ganz andere Pläne im Kopfe. Ehe ich nicht für. Jeden von uns ein schönes Schloß kaufen kann, läßt es mir keine Ruhe, und darum will ich mich gleich morgen wieder auf die Beine machen, und mit meinen Siebenmeilenstiefelu viel Geld verdienen!"

Und wie der kleine Däumling sagte, so geschah's. Er ging hin zum Könige, der eben mit einem andern mächtigen Herrn Krieg führte, und bot ihm seine Dienste als Botenläufer au. Der König, da er von den Sieben- meilenstiefeln hörte, nahm ihn in seinen Generalstab auf, und versprach ihn reich zu belohnen, wenn er treu und eifrig in seinein Geschäfte wäre. Das versprach Däum­ling und hielt auch Wort. Ehe ein Jahr vorüber ging, war der Krieg durch des kleinen Däumlings große Thätigkeit zu Gunsten seines Herrn entschieden, und der König belohnte ihn so reich, daß er von dem vielen