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wie ehedem. Die schlechlen und geringen sind sehr wohlfeil; die Perser benutzen sie, um ihre Kleider damit zu sticken.

Die Flußperlenmuschel hat äußerlich eine schwarze Farbe und dicke Schalen. Sie wird nur vier Zoll lang und koinmt in Bächen und kleinen Flüssen vor. Namentlich in Böh men, Sachsen, Franken, Hessen und Baiern,

auch in Großbritannien, Norwegen, Schweden und Sibirien. Die meisten und besten findet man in der sächsischen Elster, im Boigtland. Die Perlen sollen hier zehn Jahre brauchen, bis sie ausgewachsen sind. Sie sind in der Regel klein, werden aber auch zuweilen so schön und kostbar, wie die Orientalischen, und erreichen manchmal die Größe einer Haselnuß.

Viertes Bild.

Trilonzhorn, Seeigel', .lliasernuiscfjes, Eierschnecke.

Die größte hier liegende Schnecke ist das Tritonshorn. Die Schale ist weißroth und braunroth gescheckt, die Mündung roth. Das Thier wird >/z Fuß lang und bewohnt die ostin- dischen Meere. Die Wilden öffnen die Schale dieser Schnecke am Wirbel und gebrauchen sie als Trompete.

Weiter vorn auf unserm Bilde liegt die Eierschnecke, deren Gchäus glatt und rein weiß von Farbe ist, die Mündung und das Innere haben eine Orangcfarbe.

Rechts auf der Seite finden wir den See­igel, ein Thier welches zu den Sternwürmern gehört. Es ist in eine kalkige Hülle, einge­schlossen, welche aus zahlreichen Platten besteht, die mit Warzen und beweglichen Stacheln be- i setzt sind. Ein Theil der Platten hat Löcher, aus welchen die Füße hervorragen, zum Theil mit Saugnäpfchen versehen, so daß der Igel mittelst der Füße und der beweglichen Stacheln

an rauhen Klippen Hinaufkriechen, sich fest­saugen , sich im Sande fortbewegen und in den­selben einwühlen kann. Der Mund befindet sich auf der Unterseite im Mittelpunct, und ist aus fünf dreiseitigen Kalkstückchen zusammenge­setzt. Das auf unserer Tafel abgebildete Thier ist der eßbare Seeigel. Er wird faustgroß und hat bläuliche, gegen einen Zoll lange Stacheln. Bei den Seeigeln in unsern Sammlungen sind die Stacheln fast immer abgefallen, man sieht nur die mit feinen, kleinen Löchern durchbohrten und mit Höckerchen besetzten weißen Schalen; die gel­ben Eierstöcke des Seeigels werden roh und ge­kocht gegessen.

Auf der linken Seite des vierten Bildes sieht man eine ganze und eine halbe Maler- muschel. Diese Muschel wird gegen drei Zoll lang und findet sich in vielen Flüssen. Die Scha­len braucht man, um Wasserfarben darin anzu­reiben oder aufzubewahren.

Der ctinmoiiit und der Rtiickoruss.

Das Thier dieses zierlichen Gehäuses, Am- monit genannt, (5) ist unbekannt und existirt nicht mehr in der gegenwärtigen Schöpfung.

Es giebt aber zahllose Ammonitengehäuse aus einer früheren Zeit, welche sich im fossilen Zu­stande als Versteinerungen vorfinden. Man