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feite mit einem feilten weißen Filz überzogen. Das leichte Holz dient zu allen Arten von Büchsen und Schachteln, zu Körben und Sieben. Die jungen Zweige geben Faßreife und aller­

hand Flechtwerk. Die Rinde dient zum Gerben des feinen Leders, besonders der dänischen Handschuhe.

Sechstes Bild.

Die Nicke.

Dieser schnellwachsende Baum erreicht eine Höhe von üU bis 80'. Die Blätter sind dünn, lederartig, hellgrün. Der Stamm hat eine weiße Rinde. Das Holz dient dem Wagner zu Radfelgen, Leiterbänmen, Deichseln und Reifen; auch werden Gewehrschäfte, hölzerne Löffel, Quirle und anderes Geräth daraus ge­fertigt. Die Reiser werden zu Besen und Ruthen benutzt. Die Rinde wird zu Hirten­hörnern verarbeitet. Aus der ältern Rinde macht man den Birkentheer, welcher besonders in Rußland beim Gerben des, Juchtenleders verwendet wird, wodurch dieses, wie schon er­wähnt, seinen eigenthümlichen Geruch erhält. Der Birkensaft, welcher im Frühling aus ange­bohrten Birkenstämmen fließt, wird als Schaum­wein benutzt, oder zu Shrup eingekocht.

Auf unserem Bilde befinden sich zwei Birken, eine vor der anderen zurückstehend dargestellt. Im Vordergründe links sind Holzklaftern auf­geschichtet. Auf dem siebenten Bilde sehen wir vorn einen Straßenkehrer mit einem Besen aus Birkenreis. Die Röhre des Brunnens ist aus Birkenholz, ebenso die Reife des Kübels, der Reif, mit welchem der Knabe spielt, der Kehr- wisch des Kaminfegers und seine Leiter.

Auf dem achten Bilde sehen wir eine Anzahl Korbwaaren, welche aus Weidenholz gefertigt sind.

DaS fünfte Bild stellt einen Gliedermann dar, aus Lindenholz geschnitzt. Die Schachtel ist aus Tannenbrettchen, der Quirl und die Ruthe aus Birkenholz.

Wertes Bild.

Die Nonne.

Die Nonne oder der Fichtenspinner hat als Schmetterling einen weißen Körper mit schwärz ­lichen Punkten, der Hinterleib ist mit weißen und rosenrothen Punkten geschmückt. Die Vorder- flügel sind weiß, mit schwarzen zackigen Quer- linien, Punkten und Flecken, die Hinterfliigel weißgrau. Der Saum weiß und schwarz ge­scheckt. Die Raupe ist braun, behaart und hat

weiße Längsstreifen mit gelben und rothen Flecken. Dieses schädliche Thier, welches an Fichten, Kiefern, Eichen, Buchen, Birken und Aepfekbäumen große Verwüstungen anrichtet, hat die üble Gewohnheit, Nadeln und Blätter nicht ganz zu verzehren, sondern einen großen Theil derselben herunterzuwerfen; alle Fichten aber, die ihrer Nadeln beraubt sind, sterben ab.