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Im Jahre 1838 hat man sich in den Waldungen von Mittelfranken große Mühe gegeben, die Raupen und Schmetterlinge der Nonne zu vertilgen, und dennoch wurden im folgenden Jahre 22,000 Tagwerk Staatswaldung kahl gefressen. In demselben Jahre wurden in den Stralsundcr Forsten 1000 Pfd. Eier, ungefähr 633 Millionen Stück, gesammelt, was einen Kostenaufwand von 3100 Thalern machte, so daß eine Million ungefähr fünf Thaler kostete. Im Jahre 1840 waren die Ronnenraupen in der Gegend von Paulinzclla, nachdem sie sich sechs Jahre lang allmälig vermehrt, in ungeheurer
Zahl vorhanden und richteten fürchterlichen Schaden an.
Gewöhnlich hält ein solcher Fraß drei Jahre an. Die Hauptfeinde des Nonnenschmetterlings sind: Finken, Meisen, Schwalben, Krähen und der Kukuk; die Eier werden von Meisen, Spinnen und Tausendfüßen verzehrt, die Raupen von dem schönen, grün und gold glänzenden Käfer, den man Puppeuräuber nennt (Sykophant); Raupen und Puppen werden von Fliegen und Schlupfwespen angestochen und getödet.

