Was mir begegnet ist
,^ch ging einmal allein spazieren, tief in die Berge hinein. Alö ich eine Hügelkuppe überstiegen hatte, lag vor mir ein stilles, frisch grünes Plätzchen, was ich noch nie gesehen hatte — ich mußte dort mich ruhen. Schlanke Buchen standen ringo umher, so weit ich sehen konnte, und die vordersten breiteten ihre zartbelaubten Aeste weit vor, als wollte» sie die brennenden Sonnenstrahlen abwehren von dem Teppich, der den Boden bedeckte. Dieser Teppich bestand aus hohem, weichem Moose und war über und über gestickt mit Blumen und Graöhälmchen, die dazwischen emporsproßten. Behaglich streckte ich mich hin und freute mich des schönen Anblicks. Nicht weit von mir, denn ich hatte die schönste Stelle erwählt, bildeten Ginster und Far- renkraut ein zierliches Halbrund, in daö sich die schönste weiße Erica hineinlehnte. Hm, sprach ich lächelnd, da haben wir ja einen vollkommnen Blumenhofhalt: dort thront

