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werk geleiten ließ. Hier wartete meiner das weichste MooS- lager, Rosenblätter waren mein Pfühl, und die Decke be­stand auS fein zusammengenähten Eichenblättcrn. Auf dem Tische stand eine Nußschale voll Nosenwafser, daneben lag ein Handtuch von zwanzigfach gewebter Spinnwebe, und ein Eichelnäpfchen vott Kastanienmehl. Eichkätzchen ent­schuldigte sich wegen dieser besonderen Art von Seife, die gnädige Frau bediene sich ihrer, und da es ihm leichter sei, sie zu bereiten, als gewöhnliche Seife von weit herzuschlep- pen, so sei keine andere vorräthig. Es stellte eine Tann­zapfenpyramide auf den Tisch und beurlaubte sich darauf. Ich warf mich gleich auf mein Lager und schlief wunder- suß. Gewiß hatte ich recht lange geschlafen, denn mein Zimmer hatte kein Fenster, als ich endlich von einem Licht­schimmer erwachte und Eichkätzchen mit sehr betrübtem Ge- sichte eintreten sah. Meine Freundin war todt! Sie war gestern Abend noch sehr krank geworden, so daß Eich­kätzchen bei ihr gewacht hatte. Auf strengen Befehl hatte er mich nicht wecken dürfen, obgleich Frau Elster das Na­hen ihres Todes fühlte; dem treuen Diener hatte sie ihren letzten Willen mitgetheilt. Mir sollte er die rothe Mappe und ihre Brille mit ihren letzten Grüßen übergeben, ihre Wohnung mit Allem, was sie enthielt, sollte Eichkätzchen gehören, nur ihr Geschmeide bestimmte sie für diejenigen ihrer Waldfreunde, die ihrem Diener bei den Trauerfeicr- lichkeiten behülflich sein würden. Bon dem blauen Or-