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enger gemacht werden mußte, weil Zeder eine kleinere Ge­stalt, und also auch einen kleineren Kopf hatte. Desto lie­ber erzählte Fürst Erich der 99ste von dem Stammvater seiner erlauchten Familie, dem Niesen Ododro, und zwar ungefähr Folgendes:

Damals, als diese Hügel noch nicht waren und sich nur eine gleichmäßige Sandhochebene gegen daö Oderthal absenkte, die bis zur jetzigen Insel Neuenhagen eine ein­zige Wasserflächeden vordem so breiten Oderstrom den Blicken darbot, wohnte auf Neucnhagen der Riese Ododro, ein so mächtig großer Mann, daß, wenn er in die Oder hincintrat, sie ihm nur bis aus Knie ging. Er pflegte auch oft Wasserstiefeln anzuziehen, durch die Oder zu waten und auf der Sandhochebcne zu jagen; nicht mit dem Jagd­spieß, er griff nur mit den Hände» nach den Hirschen, Re­hen, wilden Schweinen oder Hasen, die um seine Füße her­umkrabbelten und gewöhnlich nicht flink genug waren, ihm zu entlaufen, wenn er sie zeitig genug bemerkte. Diese Jagdparthien waren dem Riesen Bubu sehr zuwider, der etwa -1 Meilen davon in der Gegend von Bukow hauste und sie für einen Eingriff in seine Jagdgerechtigkeit er­klärte. Darüber kam oft zwischen ihnen zum Streit, und endlich forderten sie sich einmal in der Erbitterung auf Tod und Leben heraus. Das war ein Schlachttag! Zum Glück wohnten fast gar keine Menschen dort; was aber auch von lebenden Geschöpfen 4 Meilen im Umkreise zu