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auch nicht, der war auö Tabacksblattern zusammengenäht, und mit krausein Grünkohl mit goldenen Spitzen eingefaßt. Am besten gefielen aber Lehnchen einige Säle, deren Wände bis zur Decke hin mit blühende» Hyazinthen, Tulpen, Nar­zissen, kurz niit alle» möglichen Zwiebelgewächsen bedeckt waren, während in der Mitte des Saales Springbrunnen plätscherten. Lehnchen konnte die Zeit nicht erwarten, das alles der Mutter zu erzählen.Hör' mal, Wurzelmänn- chen, es ist gewiß bald 12 Uhr, ich muß fort, sonst sucht mich die Mutter, und ich bin auch hungrig."Willst Du denn nicht bei mir bleiben, liebes Lehnchen? Ich will Dir alle Tage etwas Neues schenken, und Du kannst Dir selbst daö Zimmer aussuchen, wo Du hier wohnen willst." Nein, nein, ich will zur Mutter und zum Vater; es ist recht hübsch bei Dir, und ich finde Dich auch nicht mehr so schrecklich häßlich und komisch wie anfangs, aber bei den Eltern gefällt mir's doch besser."Nun, so will ich Dich wieder zu ihnen lassen. Du mußt aber warten bis morgen früh, ehe die Sonne aufgeht, meinen Dienern droht Ge­fahr, wenn sie Dich früher nach dem Garten bringen. Uebri- gens ist es schon viel später, als Du meinst."

Lehnchen weinte heftig, sie dachte daran, wie beide El­tern sich ängstigen würden, und wie unrecht sie gethan habe, allein so weit zu gehen. Wurzelmännchen ließ sie auswei­nen; nach einer Weile ergriff er sie bei der Hand, führte sie in ein anderes Zimmer und setzte sich mit ihr an einen