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mehr das Echo von den Felsen und den waldigen Ufern des Flusses hörte.
Drittes Kapitel.
Es ist unmöglich, alles zu beschreiben, was in dem Gemüthe Sophiens während der folgenden halben Stunde vorging. Zuletzt erwachte sie unter dem Einfluß eines süßen, wohlthuenden Gefühls wie aus einem tiefen Schlafe; sie faltete ihre Hände zusammen und blickte gen Himmel. „0 mein Vater! habe Gnade mit mir: ich gebe mich in deine Hände, denn ich habe Alles von dir verdient. Behalte mir meine Sünden nicht, sondern vergib mir sie um meines Heilands willen; und was mir auch beschieden seyn mag, rette wenigstens mein Kind und seinen lieben Vater." Als sie diese Worte gesprochen hatte, stand sie von ihrem Sitze auf und ging nach Hause. Ihr Kopf schmerzte sie, ihr Herz war krank, aber bei dem Allem hatte sie ein Gefühl ruhiger Ergebung in den Willen der Vorsehung, das ihr lange fremd gewesen war.
Während sie langsam den Hügel zu ihres Vaters Hause hinaufstieg, kam ihr ein Bedienter entgegen, der sie suchte, um ihr zu sagen, daß das Essen auf sie warte, und dabei, daß ihr Vater viel kränker geworden und nicht im Stande sei, die Treppe heradzukommen, er erwarte sie dagegen sehnlichst auf seinem Zimmer.
Sophie eilte in aller Hast in das Hans hinein. Ihr Vater war eingeschlafen, sobald sie jedoch ihr Essen in der Eile verschlungen hatte, ging sie leise in sein Zimmer hinauf, um sogleich, wenn er erwachte, von ihm etwas Näheres über

