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Onkel mit Gewalt na* Amerika mitgenommen hatte. Mein Vater hatte sie wirklich wahrend ihrer Minderjährigkeit im Geheimen geheiratbet, und Elise war ihr Kind. Die Mutter schrieb, ihr Onkel habe sie mehrere Jahre lang in den entlegensten Gegenden von Lvuisiana zurückgehalten, und dort sie vergeblich mit einem reichen Pflanzer zu verhcirathen gesucht, jetzt sei aber der rachsüchtige Mann gestorben; da ste nun endlich ihre Freiheit habe, so wünsche sie sehnlichst, nach Europa zurückzukehren, um den Rest ihrer Tage in der Gesellschaft eines geliebten Mannes und lieben Kindes zu verleben. Dieses Kind, meine Schwester, wäre beinahe meine Gattin geworden! Unsere Verbindung fand nun natürlich nicht statt. Ich als Mann hatte Stärke genug, um den plötzlichen Schlag zu ertragen, die arme Elise unterlag ihm. Die Verzweiflung beraubte sie ihrer Vernunft; sie fiel in eine heftige Raserei, die nur aufhörte, wenn ich bei ihr war. Und doch erkannte sie mich nicht mehr, und seither nie wieder; da aber meine Gegenwart allein ihr aufgeregtes Gemüth beruhigen kann, so entschloß ich mich, diese Wohnung des Elends mit ihr zu theilen. Dies ist das einzige Gute, was ich ihr thun kann, und ich will es thun, bis der Allmächtige Eines oder das Andere von uns aus diesem Thale der Thränen zu sich ruft. Wir erwarten ihre Mutter alle Tage. Welche traurige Scene wird ihre Ankunft uns bereiten! Möchte der unmenschliche Elende, der uns durch Muthwillen in diesen Abgrund des Kummers versenkte, die Schrecken sehen, die er über uns gebracht bat." Als Eduard diese Worte hörte, taumelte er einige Schritte zurück und fiel dann vhneBe-

