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liiii Reden su erlauben. Natur, Einfachheit und Unschuld, waren die Hauptzierden dieser jungen Mädchenseele, die, wie eine Knospe, alle Rei­te der Lugend in sich zu verschließen schien» Louise wnr zugleich auch ein schönes Kind. Man­che Schmeichelei wurde ihr gesagt, um eine Ei­telteil zu wecken, die ihr noch fremd war, aber die aufmerksame Mutier wühle dem Schaden der- stlden immer vorzubeiigen. So hatte Louiee das vierzehnte Lahr zurkichgelegt, ohne daß ihr H rz einin verbotenen Muns-H, eine Neigung nährte, die sie beunruhigte, oder ihrer Auebl.dung an Geist und H.rz hinderlich gewesen wäre.

Den Amtmann Dörner drückte die käst quä­lender NayrungSlorgen oll scvr schwer. So lan­ge er seiner Wirthschaft vorstand, wollte ihm das Glück nicht wohl. Was er zu einer Zeit ver­dient und erspart hatte, gieag zu einer andern durch Unfälle, die er nickt verhüten konnte, wie­der verloren. Das Gut, w.iche» er von einem gewissen Herrn von Bclzig gepachtet hatte, war nur klein, der Gewinn konnte nie groß seyn, desto harter traf ihn auch jeder Verlust.