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biger an, da! dicht meiner Lebens wird, muß bald erlöschen. Ich sterbe ruhig, da ich keine Borwürfe und Gewissensbisse mit in die Ewigkeit hinübernehme. So viel ich auf Erden Gutes thun konnte, habe ich redlich gewirkt. Meiner Lugend rühme ich mich vor Gott nicht; denn auch ich habe wie ein Mensch gefehlt. Der Tod überrascht mich nicht, ich war langst darauf vor­bereitet und wußte es, daß es bald mit mir so komme» mußte. Ich will ihnen nur da» letzte- mal danken, daß ste auf dem mühsamen Lebens­wege mein treuer Begleiter, mein tröstender, theilnehmender Freund waren. Rosen blühten mir hier wenige, der Dorn der Leiden hat dies Herz, das nun bald stille steht, oft wund ge­ritzt; aber ich habe mich im Unglücke nie an Gott und meinen Nebenmcnschen versündigt. Das Leiden hat mich fester mit der Borsehung und Lugend verbunden. Wer fromm stirbt, dem ist wohl....

Der Prediger konnte sich der Thränen nicht enthalten. Der Amtmann merkte es, wie gerührt er war, und fuhr fort: stille, stille, unsere Trennung kann nicht von langer Dauer seyn, und