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ten zum Danke gegen die Güte GotteS nicht fehlen. ,

Wenn er zu deiner Aufheiterung und Zer­streuung beitragen kann, liebe Louisc, fuhr sie fort» daß Emilie eine Woche bei dir bleibt; so loste ich sie dir gern hier. Kinder, ihr habt frohe, schöne Tage mit einander durchlebt, lernt einander nun auch in trüben, traurigen Stun­den kennen und lieben.

Dar gütige Anerbieten wurde mit Freude» angenommen. Louise dankte herzlich. Nach ei­nem Tage, der der Freundschaft, dem Mitleid, dem Troste geweiht war, kehrte die Prediger- wittwe nach ihrem einsamen Dörfchen zurück, und die beiden Mädchen begleiteten sie zu Fuß big auf die Hälfte des Wegs, da sie keinen Wagen annehmen wollte.

Noch war der Amtmann Dörner keine vier­zehn Tage todt, als von allen Gegenden Mahn­briefe, die auf schnelle Bezahlung drangen, ein­trafen. Die Amtmann Börner gestand er un- verholrn, daß es ihr unmöglich sey, auf der