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hinterbrachte, der sie als baare Wahrheit aufnahm. Der Erfolg der Rache war, daß der Onkel keinen ihrer Briefe beantwortete und sich'S fest vornahm, da sie ihm als eine schlechte Wirthin geschildert wurde, sie zu enterben. Aber die Unschuld, die zuletzt doch immer gerechtfertigt und belohnt wird, kam ans Licht, und der Amtmann bereute in kurzer Zeit eine Handlung, zu der er sich durch seine unbesonnene Hitze fortreißen ließ.
Der Prediger, der zweite Nachfolger des Bakers der Amtmann Dörner, noch ein Mann in den besten Jahren, war der Erzieher des einzigen Sohnes des Herrn von Belzig gewesen, führte ihn nach vollendeten Universititsjahren auf Reisen, und der junge Mann beschäftigte sich jeftt■ auf den Gütern seines Vaters mit der Oe- konomie. Unvergeßlich war dem Jünglinge sein ehemaliger Lehrer, er liebte ihn mit kindlicher Zuneigung. Durch die dankbare Achtung des Herrn von Belzig, der das Verdienst, was sich der Prediger um seinen Sohn erworben hatte, belohnen wollte, erhielt er die Pfarrstelle, von der sein ehemaliger Prinzipal Patron war. Nur
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