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deren Lugen- achtungswürdiger, als die ihre ist. Sie t>bt, wenn ich so sagen darf, nach dem Herzen Gottes. Ihre Tochter ist ein gar herrliches Mädchen. Man könnte sie den lebendigen SillLnspiegel für alle junge» Mädchen nennen. Was kindliche L>ebe, unschuldsvolle Herzensgute, mit Natur, Einfachheit und Grazie gepaart, R czendeo enthält, das vereinigt sie in ihrem Wesen. Wer sich ihr naht, der überzeugt sich nur zu jeichl, bah,Reinheit der Seele, der Sinn für alles Gute und Schöne, der Hauptschmuck edler Weiblichkeit ist. Giebt et Aeltern, die eine Tochter baden, von der sie wünschen, daß sie, gegen die Verderbnisse der Zeit gesichert, zu einem Wesen erzogen werden soll, von dem sie'sich das Beste versprechen können; s» müssen sie sie der Amtmann Börncr und ihrer Todter anvertraun. Die Lehren der Mutter, das Beispiel der Tochter, muß für jedes junge Herz eine Schule der Sittlichkeit werden.
Die Frau von Belzig hatte eine sechsjährige Tochter, an der sie mit mütterlicher Zärtlichkeit hing. Sie wünschte nichts inniger, als derselbe» die beste Erziehung geben zu können. Sie mußte

