6 )

gelblich bestelle», und dessen Gewinn sie ohne Kosten ernten sollte»

Pouife beschäftigte sich insbesondere mit der kleinen Adelaibe, und wußte sie so an sich zu fes­seln, daß sie ihr gar nicht von der Seite kam» Am Tag« vor der Abreise sagte die Frau von Belzig zu der Amtmann Dörner: wollen Sie meine Tochter mitnehmen, sie als ihr Kind an- sehn, so überlaste ich sie ihnen auf einige Jahre» Lohnen kann ich Ihre Güte nie in dem Grade, alt sie'« verdient, aber meine Erkenntlichkeit soll es beweisen, wie hoch ich den Werth Ihrer Bemühungen schätze.

Gnädze Frau, erwiederte die Amtmann Börner, ich folgte ihrer gütigen Einladung ohne Sträuben, ohne sie zu fragen, was sie zu die­sem unschätzbaren Beweise des unverdienten Wohl­wollens gegen mich vermochte. Ueberraschender und unbegreiflicher ist nnr's aber, baß sie mei­ner Pflege und Aufsicht ihre kleine Adelaidc an­vertraun «ollen. Sie kennen mich ja viel zu wenig, als daß sie ... Ich kenne Sie und Ihre liebenswürdige Tochter, so unterbrach sie