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Rocht. Ich sah mich zu tinem verächtlichen Bu­ben herabgewürdigt, der mit dem Heiligsten, was es für mich auf Erden giebt, w:t der Freundschaft böses Spiel treibt. Mein Bruder erschien mir in dem Augenblicke wie ein Un­geheuer, das uns das Theuerste rauben will» Ich sprengte die Thür auf wie ein junger, grim­miger Löwe und brüllte meinem Bruder entge­gen; Bube, du lügst! Der Zorn erstickte jede- Wort, weiter konnte ich nicht reden. Ich faßte ihn bei der Brust, warf ihn zu Boden und fühlte mich in dem Augenblicke stark, einen Rie­sen zu überwältigen. Bei den Haaren schleppte ich ihn aus der Thür. Die Hitze mackt uns grausam. Der Schreck hatte ihn so gelähmt, baß er nicht die geringste Bewegung zum Wider­stände versuchte.

Lemberg war auch hier mein Schutzgeist, er riß mich von ihm los und verhinderte fernere Mishandlungcn. Reinhold, schrie er mich an, um Gottes willen, was '.rächst du! Bedenke, Theodor ist dein Bruder, und wenn er sich auch gegen dich versündigt hat.