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schrieb an ihn, baß mir meine Rechtfertigung nicht schwer fallen werd», wenn er mich nur ruhig anhören wolle. Uebrigens sey ich ja für meine übereilte Hitze von ihm hart genug bestraft worden. Gern werde ich dem Bruder verzeih», wenn er mich brüderlich zu behandeln ver­spreche.

Bater, schrieb ich, und da; Zittern meiner Hand, da ich bis in die Seele gerührt war, ließ mich kaum schreiben, die Thränen verlösch­ten fast die Buchstaben, Vater, wende dein Herz nicht länger von mir ab, die Kälte, die du gegen mich zeigst, kann ich n cht länger er­tragen. Gott verzeiht uns ja allen, vergicb mir, wenn ich aus kindlicher Schwachheit fehlte. Glücklicher, als ich, ist das ärmste Kind, das von seinem Vater geliebt wird. £> nimm mir alles, alles, was du mir noch, geben willst, und schenke mir, deinem Kinde, eine Liebe, ohne die ich unmöglich ein guter Mensch werden kann. Höre mich, die Stimme der Natur, der Pflicht, der Gerechtigkeit und Billigkeit spricht durch mich, weyn ich an der Güte des Himmels,