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Mein guter Lemberg rauchte mich oft. Seine Gespräche, die vielfachen Beweise der Theilnahme wirkten wohlthätig auf mich, und waren eine Arznei für mein kranke« Herz. Auch von dem Mädchen, das mir die Speisen brachte, und in der ersten Zeit meiner Krankheit meine Pflege besorgte, wurde ich wie von einer theil- nehmendcn Freundin betrauert. Wie tröstend für mich waren ihre Thränen, wenn ich ihr stückweise die Auflrltte meiner unglücklichen Ju­gend mittheilte! Selbst der Wundarzt gewann mich lieb, als er mich näher kennen lernle, und soderte mich auf, ihn zu besuchen, sobald ich wieder genesen sey. Von dieser Erlaubniß, die er mir mit so vieler Güte gab, konnte ich keinen Gebrauch machen. Liebe Louise, der Leidende, da« erfuhr ich selbst, ist im Unglücke nicht ver­lassen, immer sendet Gott ihm Menschen zu, die ihn aufrichten, wenn er in seinen Gram versinken will.

Als ich meinen Vater da- erstemal wieder sah, bemerkte ichs, daß er sich zu einer Freund­lichkeit gegen mich zwingen wollte, die ihm nicht natürlich war. Er konnte mich nicht dreist an-