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sein« A-ltern. Der Umgang mit kouisen hatte einen Reiz für ihn, den er in keiner andern Müdchengcsellschaft fand. Ihr stiller Ernst, ihre unschuldsvolle Freundlichkeit, ihre natürliche Güte, ihre Unbefangenheit, alle« gab ihr in seinen Augen einen vorzüglichen Werth. Sie war ja auch die Freundin seiner Schwester, der Liebling seiner Mutter, die sie zum Zeichen ihrer Herzlichkeit D u nannte und ihr das Versprechen gegeben halte, al« sie das lehtemal in O-manns- burg war: Louise, wenn du dich verheirattzest, so werde ich für deine Ausstattung sorgen.
In dem letzten Briefe hatte die Frau von Belzig an die Amtmann Börner geschrieben: da in OsmannSburg durch den Tod eines alten Frauleins von Belzig, ein schönes HauS und ein grober, mit Obstböumeu bepflanzter Garten ledig steh; so thue sie den Borsil lag, daß sie ihr Haut «erlassen und die verlassene Wohnung beziehen solle. ES würde süc mich, fügte die Frau von Belzig hinzu, die größte Freude seyn, sie in meiner Nütze zu wiffen.
Der junge Herr von Belzig sah mit heisser

