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verlöschen. Adelaide ist gesund und ihr Her; und Geist hält mit dem zunehmenden Wachsthum ih­res Körpers gleichen Schritt. Sie ist unsere und aller Menschen Freude, die sie kennen»

Es tha. der Frau von Belzig weh, daß ihr Plan vereitelt wurde; aber die Manier, mit der die Amtmann Börner die Ritte verweigerte, machte ihr die gute Frau nur noch schätzenswcr- ther. Der junge Herr von Belzig mußte sich Zwang anthun, um seinen Mismuth zu verber­gen, als süße Hoffnungen, Leren Erfüllung er nicht bezweifelte, fehlschlugen.

Nicht so glücklich, wie die Amtmann Dör­ner, war jetzt ihre Freundin, di« Prediger­wittwe. Sie kam mit jeder Woche einmal zu ihr, um sich Trost zu holen, wenn Kummer und Sorgen ihr Herz beschwerten. Ihre Tochter war in Hinsicht des Bermögens unglücklich ver- hcirathet. Ein junger Mann warb um ihre Hand, der in der ganzen Gegend für einen wackern, biedern, klugen, in seinem Fache ge­schickten Jüngling galt. Er war Kaufmann in einer kleinen Stadt und ihr Anverwandter. Die