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Auge zuthun, gieng mchreremal vor die Thür det Krankenzimmers, in dem sie zu ihrem Trost« immer «ine große Stille bemerkte. Als der Tag grauere, wurde sie durch ihre Angst und Furcht getrieben, zur Mutter zu gehn. Der Doktor Berthes kam ihr mit voller Freude entgegen, al§ ob er ihr die glücklichste Bvthschaft zu bringen HLtte, und sagte: Ihre Mutter ist gerettet! Gesteh» kann ich'« nun, daß sie in Lebensgefahr war; aber der Himmel hat Ihr Gebet erhört! Danken Sie heute Gott!! Im ersten Entzücken ihres Herzens siel sie dem Arzt um den Hals und weinte Freudenthranen. Als sie zur Mut­ter kam, sagte diese mit matter Stimmer Louise, ich freue mich mit dir, daß ich ferner dein Schicksal leiten kann. An deiner Liebe zu mir zweifelte ich nie, aber durch dein Betragen gegen mich in meiner Krankheit hast du allen deinen Tugenden, deiner Kindesliebe die Krone aufgesetzt.

Louise mußte ihr Herz ausschütten, da« von Liebe und Dank gegen Matt voll, von dem die Last der peinlichsten Besorgnisse genommen war.