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psi'ge Land gegen den Rhein zu, und die großen Sandflachen bei Darmstadt zeugen. In dieser Gegend hatte ein böser Zauberer gehaust, der durch seine argen Künste viel Unheil verursacht, worauf ihn der König des Gaues endlich eingefangen und in einen schwebenden Käsig gesperrt, weil sein Zauber aufhörte, so wie er die Erde nicht mehr berührte. Hier war er nun sehr demüthig Igeworden und hatte feierlich gelobt den See austrocknen und zu fruchtbaren Land machen zu wollen, sobald man ihn wieder freiließe. Es geschah, und er beschwor die Wasser, daß fte bei Bingen in den Mittelpunkt der Erde versanken, wodurch das Bingerloch entstand.
In den, reizend gelegenen, amphitheatralisch an den Berg gebauten Städtchen Weinheim, einem der schönsten und fruchtbarsten Punkte an der Bergstraße wurde angehalten und nach eingenommenen Frühstück die, wegen ihrer Spuren hohen Alterthums und ehemaliger Befestigung, merkwürdige Stadt besehen und die, hinter derselben auf einem Weinhügel liegende Burg Windeck bestiegen. Dann gings rasch nach Heppenheim, bei Lautenbach vorbei, wo der beste Wein an der Bergstraße wachst. Links nach Hemsbach zu bezeichnet ein, in einem alten Nußbaum gegrabenes Kreuz die Stelle, an welcher im Jahre 1811 zwei schweizer Kaufleute von den berüchtigten Räubern erschlagen wurden, deren Köpfe man noch in Heidelberg in Spiritus aufbewahrt.
„Wie wäre es, Carl," fragte der Freiherr, „wenn nun Dein Wunsch erfüllt und wir hier auch von Räubern angefallen würden?"
„So ernstlich war es nicht gemeint," entgegnete Carl lachend, „wir wollen nur von Weitem im Walde pfeifen hören, einige verdächtige Gesichter hinter den Büschen vorgucken sehen, und dann mit der bloßen Angst davonkommen."
Marie bedauerte von den in Spiritus gesetzten Räuberköpfen in Heidelberg nichts gewußt zu haben, und bat den Vater ihr diese

