arl ein süßsaures Gesicht machte, sein unheimliches Gefühl zu ver bergen. Gleich an der Thür saßen mehrere Offiziere an einem mit grünem Tuch beschlagenen Spieltisch. Der Eine hatte die Karten wie zum Mischen in der Hand; ein Zweiter wies mit dem Finger auf den Eoeurbubcn, der vor ihm lag; ein Dritter griff finstern Blicks in seinen Geldbeutel; ein Vierter hatte den Kopf gedankenvoll in die Hand gestützt. Noch mehrere Andere sahen mit gespannter Erwartung dem Spiel zu; Alle waren beschäftigt, und schienen nur des belebenden Hauchs zu warten, um in Thätigkeit zu treten. Herrn und Damen, meistens Kaiser, Könige und Fürstinnen standen einzeln oder paarweis wie im Gespräch begriffen, im großen Saal zusammen, sämmtlich reich gekleidet und nach den neben ihnen aufgehängten Kupferstichen zu schließen, der Natur treu nachgebildet. Seitwärts an einem kleinen Tischchen saß Napoleon, schachspielend mit seinem Sohn, dem Herzog von Reichsstadt. In einer andern Ecke standen berühmte Sänger und Sängerinnen mit ihren Notcn-
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Endlich war es so dunkel geworden, daß Herr Möller die Kerzen in der Wachsessemblee angezündet glaubte, und nun ließen sich die Kinder auch nicht langer halten. Nach der vor dem Hause ausgestellten, als Lockspeise dienenden Schildwache zu schließen, dachten sie sich die Bewohner des großen Saals ganz menschlich. Demohn- geachtet konnte sich selbst der verständige Theodor beim Eintritt in diese regungslose Gesellschaft eines leichten Schauderns nicht erwehren, und Mariechen faßte ängstlich Herrn Möllers Arm, während

