wen ihres Wiederherstellers, des Königs von Preußen, Friedrich Wilhelm. Sie beherrschen den Rhein und die Straße nach Nassau und bilden im Verein mit dem Fort *) Alexander, oder der Carthause und dem Fort Franz oder Petersberg, eine der stärksten militärischen Stellungen in Deutschland.

Hier gefiel es den Kindern weit besser, als in den Mainzer Festungswerken. Hoch über Stadt und Welt erhaben, überall schöne,

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dem Papa der Schiffsbrücke zu, die sie nach Thal-Ehrenbreitstein führte. Diese Stadt mit Einschluß der Festung zählt ungefähr 2300 Einwohner und begränzt ein romantisches, fruchtbares Thal, durch welches sich die Straße nach Frankfurt a. M. zieht. Daß schon die Römer diesen Felsen befestigten, leidet keinen Zweifel, indem zur Zeit des Kaisers Julianus eines Castells erwähnt wird, das später­hin Jrmstein genannt wurde. 1153 baute Erzbischof Hermann Hil- lenus neue Festungswerke auf den Ueberresten der alten, nannte sie erst Hermannstein, taufte sie aber 1160 nach ihrer Beendigung, we­gen des geräumigen Umfangs und der herrlichen Lage, in Ehren- breitstein um. Auf dem höchsten Punkt, 800 Fuß über dem Rhein, stand ursprünglich ein 4eckiger, zum Pulvermagazin benutzter Thurm, den die Franzosen. in die Lust sprengten. Mit hinreichender Be­satzung halt man die Festung für unüberwindlich, weshalb sie auch das Gibraltar des Rheins genannt wird. Wenigstens widerstand sie im Revolutionskriege mehreren Belagerungen, und erst 1799 sah sich die Garnison nach einer 12monatlichen rühmlichen Vertheidigung aus Hunger genöthigt, sich der französischen Republik zu übergeben. Nun verbesserten und erweiterten die Franzosen die Werke, welche jedoch nach dem Lüneviller Frieden abermals zerstört wurden. 1816 sind sie erst wieder neu und glorreich erstanden, und tragen den Na«

) Fort, kleiner befestigter Ort. Schanze.