tcments des Wasgaus, der Maurthe und der Mosel, einen kleinen Theil des Großherzogthums Luxemburg und die preußische Provinz Niederrhein. Ihr ganzer Lauf betragt 50 Meilen. Von Metz bis Trier windet sie sich ungehindert durch ein weites Thal; dann ver­engt sich aber dasselbe durch die Abzweigungen des Hundsrücks (be­waldeter Bergrücken) und der Strom macht so gewaltige Krümmun­gen, daß er zu seinem Laus von Trier nach Coblenz, in gerader Li­nie 22 Stunden, 49 braucht. Am breitesten ist er zwischen Trar- bach und Coblenz, und bildet dort eine der schönsten Landschaften, die sich getrost mit den Rheingegenden messen kann. Die hauptsäch­lichsten Städte an diesem Fluß sind: Pont-ü-Mousson, Metz, Thion- ville, Trier und Coblenz. Der Weinbau ist ziemlich bedeutend, und der Moselwein allgemein als ein leichtes, angenehmes Getränk bekannt.

Da Coblenz keine öffentlichen Sammlungen besitzt, muß der Reisende die Güte einiger Privatleute in Anspruch nehmen, und fin­det besonders reiche Belohnung, wenn ihm der gefällige Gras Re- Nesse-Breitbach gestattet, sein Museum zu sehen. Die darin enthal­tenen römischen und altdeutschen, theils in der Stadt, theils in der Umgegend gefundenen Denkmäler zogen die Kinder vorzüglich an, so wie eine sehr bedeutende Münzsammlung. Dann führte sie der Va­ter in eine Fabrik lakirter Blcchwaaren, und ließ ihnen die ganze Bereitungsweise derselben erklären.

Die hauptsächlichsten Merkwürdigkeiten der Stadt waren nun besehen, und den Beschluß der Coblenzer Freuden sollte eine Fahrt nach dem unmuthigen , am rechten Rheinufer liegenden Dörfchen Pfaffendorf machen. Dieses Oertchen gehört zu den Lieblingsspa-

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Die Mosel, einer der bedeutendsten Nebenflüße des Rheins ent­springt in Frankreich am Berge Faucilles im Wasgaugcbirge, nicht weit von der Quelle der südlich fließenden Saone, und "wird bei Pont-ü-Mousson schiffbar. Sie durchstießt die französischen Depar-