einmal krank bin, so muß ich Hülfe bei einem Arzte suchen, und seine Vorschriften genau befolgen.

Ewald war krank, wollte aber gern wieder gesund werden. Da fragten die Eltern einen verständigen Arzt um Rath. Dieser ver­ordnete Arzneimittel, und bestimmte, was Ewald nur essen und thun dürfe. Die Arzneien schmeckten sehr widerlich und bitter, und die verbvtnen Speisen und Getränke waren just Ewalds Lieblingsgcrichte, als: Kuchen, Braten, Bier, Kaffee. Auch sollte er in der Stube bleiben, ja nicht einmal zum Fenster hinaus sehen. Das alles war nun Ewald gar nicht lieb. Da er aber so verständig war einzusehen, daß er den Eltern und dem Arzte gehorsam seyn müßte, wenn er wie­der gesund werden wollte, zwang er sich, und nahm geduldig ein, und befolgte des Arztes Vorschrift in allen Stükken. In kurzer Zeit war er wieder gesund, und alle Leute lobten ihn, daß er so verstän­dig und gehorsam gewesen war.

36. Die Seele.

83

In meinem Körper ist Etwas, das ihn belebt und thätig macht. Das ist die Seele. Ich kann sie nicht sehen, weil sie ein Geist ist. Meine Seele hat sehr große Kräfte und kann bewundcrnswcrthc Wirkungen hervorbringen. Sie kann sich Etwas vorstellen, über Dinge urtheilen) sie kann Etwas

-