Der Hofrath. Wenn Du meinst, mamie, so will ich Alles, was ich gesagt habe, zurücknehmen.

Die Hofräthin. So sehr mir der Elan schmeichel­haft ist, den die Bildung Renaud's genommen hat, so ist es doch nickt möglich, daß wir, die Eltern, hinter ihm in gewissen Dingen zurückstehen sollten. Er müßte sich ja sonst unser schämen!

Der Hofrath (»ie*trtu*o. Das ist wahr daran habe ich nicht gedacht. Wenn es Dir also recht ist, so reisen wir nächsten Sommer statt in das Bad nach Paris.

Die Hofräthin. Darüber sprechen wir noch; ich habe so einen ganz eigenen Reiseplan.

' Der Hosrath. Wo mag denn aber Renaud sein?

Die Hofräthin. Ich habe ihn noch mit keinem Auge gesehen

Der Hofrath. Wir dürfen ja nur seinen Bedienten fragen

t

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Die Hofräthln. Seinen Groom wolltest Du sagen

Der Hofrath. Sonderbare Livree gibt er. Närrisch, sonst hätte man das geschmacklos genannt

Die Hofräthin. Sonst, immer mit Deinem Sonst! Wir leben jetzt und Du darfst überzeugt sein, daß Re­naud, daß unser Sohn, gewiß keine Livree geben wird, die nicht vor dem Forum der Mode die strengste Kritik aus- hält. Rufe den Groom, rufe Harry!

i Der Hofrath (tust). Harry! Harry!