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Karoline. O, sagen Sie'ö nur recht schnell, ich will Alles thun.

Der Onkel. Ich habe in der That an Onkel und Tante geschrieben und ich erwarte sie etwa morgen, viel­leicht auch noch heute. Der Onkel kommt wahrscheinlich früher an, denn er wohnt uns näher, als die Tante und ist auch wohl schneller reisefertig, als sie, trotz seiner vielen Blefsuren. Es bleibt daher keine Zeit übrig, unsere List anzuwenden.

Karoline. Eine List soll's werden?

Der Onkel. Ja, höre mich nur an! Es steht dem Onkel so wie der Tante frei, wen sie von Euch Beiden wählen wollen. Wie wär's nun, wenn die Tante Karl wählte? Ich glaube, daß ihn das ein wenig einschüchtern konnte.

Karoline. Ich verstehe Sie nicht.

Der Onkel. Die Tante müßte ihm freilich in recht abschreckender Gestalt erscheinen.

Karoline. Ist sie denn so abschreckend in der That?

Der Onkel. Je nun, man muß sie abschreckend machen.

Karoline. Sie sprechen in Räthseln.

Der Onkel. Trautest Du Dir wohl so viel Talent zu, die Rolle der Tante zu übernehmen?

Karoline. Ich?

Der Onkel. Ja Du! Recht alt, spitze Rase, Quetsch- vnlle, falsche Haare

Karoline (lachend). Das ist so übel nicht.

Der Onkel. Du mußt Dir freilich Mühe geben, T)eme große Liebenswürdigkeit gehörig zu verstecken.

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