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Meister Spähn. Was vornehm! Der Fremde ist ein Ehrenmann und so aufrichtig ich habe ihn recht liebgewonnen.

Das Kind. Ja, meinen Vater haben alle Leute lieb.

Der Reisende (führt seine Frau herein). Hier haben Sie meine Frau, meine liebe Anna.

Die Frau. Die gnädige Frau wollen Platz nehmen.

Der Reisende. Setze Dich, Anna, du mußt auch die wackern Leute hier kennen lernen.

Anna. Ich lernte in Ihrem Lande schon viele gute Menschen kennen. Ich sehnte mich recht, einmal Deutsch­land zu sehen; ich hatte so viel davon gehört. Mein Vater und meine Mutter sind Deutsche, und dann hatten wir einen Freund, den unglückliche Verhältnisse aus seiner Heimath vertrieben hatten. Er hieß Harry Spän.

Der Reisende (plötzlich in die Höhe fahrend). Mein Gott! wie ergreift mich jetzt dieser Name.

Meister Spähn. Was ist Ihnen, lieber Herr? Der Reisende. Nicht wahr, Sie heißen Spähn? Meister Spähn. Das ist mein Name.

Der Reisende. Und ihr Sohn hieß?

Meister Spähn. Heinrich Spähn, so wie ich. Anna. Wär's möglich?

Die Frau. Was meinen Sie?

Anna (welche auf ihren Mann blickt und seine Rührung bemerkt, die ihn am

Sprechen hindert). Unser Freund heißt Harry, das ist Heinrich, und was wir Spän aussprechen, ist ihr deutsches Spähn.

Die Frau (seht sich). Verzeihen Sie das überwältigt mich.