langer aufgeschoben, und nun sind wir hier, Ihren Segen uns zu erflehen.

Meister Spähn. Ach, Kinder, jetzt verläßt mich mem alter Handwerkcrverstand ich soll der vornehmen, reichen Frau mit diesen, von der Beitze gebräunten Händen den Segen ertheilen?

Der Sohn. Vatersegen ist heilig!

Anna. Wir erbitten ihn UNs ! (Sie tnicen nieder.)

Meister Spähn. Nun, so komme, Alte, und segne sie mit mir, sie dürfen nicht so lange auf der Erde liegen!

(mit innigster Rührung, fast mit Thränen) Gott segne Euch, INkMe lie­ben Kinder!

Die Frau (mit gefalteten Händen). Amen!

Der Sohn (der mit seiner Frau aufsteht). Zch habe die Mit­tel , Ihnen ein sorgenfreies Alter zu verschaffen. Mit den Mahagonyklötzen ist es ernst, wollen Sie Gesellen halten und Ihr Geschäft im Großen forttreiben, oder wollen Sie feiern und von Ihren Renten leben?

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Der Sohn. Verzeihung, dies ist die einzige Nn- wayrheit! Der Kleine ist mein Schwager, der Bruder meiner lieben Frau. Er sollte mich benachrichtigen, daß sie gekommen sei, und da war es passend, ihn als incinen Sohn hier einzuführen. Wie könnten Sie glauben, daß ich so lange schon im Glücke leben könnte, ohne zu Ihnen, geliebte Eltern, heimzukehren! Nein, so lange meine Prü­fung währte, die hart und schwer war, wollte ich noch nicht vor Sie hintreten; ich wollte erst mein Glück fest ge­sichert sehen, mich keiner Täuschung überlassen und Sie nicht wieder betrüben. Endlich gelangte ich an's Ziel. Kaum war Anna mein Weib, so wurde die Reise nicht