so nehmen wir Schuh, wo wir sie finden komm', ca- merade! wir sind' schon!

(Er zieht seinen Kameraden in daS Nebenzimmer).

Luise. Mutter, wir sind verloren!

Frau von Strehlen. Wir müssen uns retten, die Bösewichter könnten noch Aergeres im Schilde führen!

(Man hört klopfen).

Luise (, um Fenster eilend). Ein Ofsicier! Es ist ein Deut­scher ich seh' es an der Uniform.

Frau von Strehlen (freudig aufschreiend). Gottlob! wir sind gerettet!

(Beide laufen hinaus, um dem Officiere die Thüre zu öffnen).

Sechste Scene.

Pik beiden Marodeurs (herausschleichend. Sie sind mch vielen Ge­genständen bepackt und nehmen nun das Bündel, welches sie sich schon früher zurechtmachten; wie sie an die Thüre kommen, stutzen sie).

Der Erste. Lnteinls-tu? on vient!

Der Zweite. Sont-ce nos hotesses?

Der Erste (durch die Thüre blickend) Non, cest un militaire, un osticier allemand sauve qui peut!

(Sie stürzen Beide ab, wo ste eben hergekommen waren).

Siebente Scene.

Karl von Vedcrn tritt mit den Damen ein.

Karl von Redern. Sie sehen mich bereit, Ihnen jeden Beistand zu leisten hier nebenan sind die Schänd­lichen?

Frau von Strehlen. Sie sind mit Plündern be­schäftigt.

Karl von Redern. Ich will ihnen schon das Hand-