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der Vornehmen, sie sind Alle über den gleichen Kamm ge- schoren, wie man zu sagen pflegt, und das muß wahr sein, es ist ein recht vergnüglicher Anblick, wenn man sie wie Käfer auf der weißen weiten Eisfläche herumkrabbeln sieht.
Die Meisterin. Du bist immer zu nachsichtig. Ich werde ihn mit Deiner Erlaubniß schon ein wenig ausschel- ten dürfen.
Meister Strack. Das sollst Du; denn Gehorsam den Geboten der Eltern vor allen Dingen — das muß aufrecht erhalten werden.
Die Meisterin. Wenn er nur da wäre; die Wäsche muß fort und ich will sie nur allein forttragen.
(Sie hebt den Korb in die Höhe; Friederike springt hinzu, nm ihr zn helfe», da ivird die Thüre aufgerissen und Fritz tritt ein, in dem später beschriebenen Anzüge, und mit ihm der alte Schneidcrgesell).
Zweite Scene.
Die Vorigen, /ritj und der alte Schneidergesell.
Fritz. Seht nur, liebe Eltern, wen ich da bringe!
Meister Strack. Sage vorerst, wo Du so lange warst; die Schule ist schon vor einer halben Stunde aus- gewesen.
Die Meisterin oh» betrachtend). Und wie der Junge aussieht.
Fritz. Aber ist's denn recht, mich auszuschelten, wenn ich Euch einen Gast bringe?
Meister Strack. Schon recht, ungerathener Junge, Deiner Strafe entgehst Du doch nicht.
Fritz. Frag' nur den Gast, der wird mich schon vertheidigen.

