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fett. Die bevorstehenden Hoffeste machen es nöthig, daß ich mein Haus in glänzenden Stand setze. Ich brauche neue Livreen für meine Leute und ich wünschte, daß für einen Jeden zwei gemacht werden, eine für die Erscheinung bei Hofe, die andere für den Ball in meinem Hause. Ich hoffe, daß mein Beispiel und meine Empfehlung Ihnen in Kurzem auch andere Arbeit dieser Art verschaffen wird. In meinem Hinterhause ist Raum zu einer großen Werk­stätte, stellen Sie sogleich Gesellen an und beginnen Sie das Geschäft, durch das Sie hoffentlich bald in eine bessere Lage sich versetzt sehen sollen.

Meister Strack. Ich soll große Arbeit bekommen? Ich soll Gesellen halten? Jst's denn wahr? Ist nicht Alles ein Traum? Mein gnädiger Herr Baron! Wie soll, wie kann ich Ihnen danken?

Der Baron. Und Sie wollen mir von Dank sprechen?

Meister Strack. Ach, wenn Sie wüßten, was es heißt, Frau und Kinder zu haben und nicht im Stande sein, allein für ihre Bedürfnisse sorgen zu können, ihrer Beihilfe benöthigt zu sein, damit der kleine Hausstand nur nicht in's Stocken komme ich jammerte im Stillen besonders in frühern Jahren doch ich mußte mich in das Unvermeidliche fügen und am Ende spiegelte ich mir eine Zufriedenheit vor, die aber nur zu oft erschüttert wurde. Mit peinlichem Herzen sah ich, wie mein armes Weib der Last der Arbeit unterlag, wie meine Tochter Tag und Nacht schaffen mußte, um Das zu verdienen, was unter glücklichen Verhältnissen jeder Vater seinem Kinde gewährt; dann gedachte ich der nicht mehr fernen Zeit des Alters und der Gebrechlichkeit und meiner Sorgen wurde kein Ende. Und, sagte ich mir dann, Du bist ja