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Der Schneider Strack ist ein Mann von etwa fünfzig Jahren; bleich und eingefallen, dünnes Haar, glatt anliegend. Die Höhen der Backenknochen und der Nasenrücken sind weiß zu schminken, um die Magerkeit anzudeuten; in den Wangcnhöhlen wird etwas Noth mit Kugellack, jedoch sehr spärlich, aufgetragen. Unter die Augen wird ein leichtes Grau gelegt. Einige feine schwarze Linien, von den Nasen- winkeln abwärts, eben solche als Runzeln auf der Stirne und Hahnen­füße an den Augen. Das Haar wird aus der Stirne zurückgekämmt, hinter die Ohren gestrichen und mit Pomade festgeklebt, daß eS dünn und anliegend erscheint. Strack trägt ein graues Beinkleid, Pantoffeln, eine schlechte Weste, an welcher nur in der Mitte ein Paar Knöpfe zugemacht sind, umgeschlagenen groben Hemdekragen und ein kleines schwarzes Tuch, einmal lose um den Hals geschlungen. Hemdsärmel.

Die Meisterin, etwas jünger als ihr Mann; wenig Noth aufge­legt und nur in den Backenhöhlen; einige schwarze feine Linien, in gewöhnlicher Weise, um das Alter anzudeuten. Buntes Kattunkleid, Schürze und weißes Halstuch, sehr einfache Haube.

Friederikc, wie ihre Mutter gekleidet, nur in lichtem Farben und ohne Haube.

Fritz und Paul, im Kostüm von Schulknaben; Ersterer armer, Letzterer reicher Eltern. Fritz, der eben aus dem Wasser kommt, muß nothwendig naß erscheinen. Die Haare werden straff ausgekämmt und mit Oel getränkt, wodurch dies schon bedeutend erreicht wird. Will man weiter gehen, so kann er den Rock blos umgehängt tragen und das Hemd kann von ungebleichter Leinwand sein, dabei sehr eng und in gleichsam anklebende Falten gelegt. So können auch die Beinkleider gemacht sein. Doch kann dies, wie gesagt, auch unberücksichtigt bleiben.

Bei Paul fällt es ohnedies weg, weil angenommen wird, daß er sich umgekleidet hat.

Der Baron Wendland in der modernen Wintertracht eines vor­nehmen Mannes.

Der alte Schneidergesell, graue Perücke, bleiches, abgemagertes Gesicht, dem man Hunger ansteht; in der Art geschminkt, die oben bei dem Meister Strack angegeben wurde. Blaugesprenkclte oder graue Strümpfe, alte Schuhe; weite Pantalons von gelbem Nankin, der ausgewaschen ist. Die Pantalons sind ihrem Träger bedeutend zu kurz. Eine alte, bunte Weste; ein buntes Halstuch. Ein Frack von beliebiger Farbe, der zu eng und zu kurz ist und dem man es auf den ersten Blick ansieht, daß er nicht für den, der ihn trägt, gemacht wor­den ist.