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den auch hier schon den fashionabeln Reisenden solche Konzessionen gemacht? Nun, wahrhaftig, dann kann ein ehrlicher genügsamer Künstler auch schon nicht mehr in Tyrol umherreisen, und ich weiß nicht, welch' ein Winkelchen in Europa ihm dann noch offen steht! Aber was ist zu machen? Müde bin ich, hungrig auch, weiter marschiren wollen wir nicht. Je nun, auf eine Nacht, mag sein; so wollen wir uns denn bequemen, in dieses Hotel abzusteigen.
(Er geht auf das Haus zu).
Fünfte Scene, wastel tritt dem Maler entgegen.
Wastel. Gut'n Abend, mein Herr! (Er will an ihm vor-
übergehen).
Bauer. Bist Du der Wirth?
Wastel (verwundert). Du? Wen nennt man draußen Du? Was ist der Herr für ein Landömann?
Bauer. Potz tausend! der gibt'S vornehm! Sie sind vielleicht gar ein Wiener, der sich als Tyrvler verkleidet hat. Aber — halten z' Gnaden, i wünscht' a Nachtquartier, Herr von Tyroler Wastel!
Wastel. Da braucht's gar kein Gespaß. Ein Nachtquartier kann der Herr schon haben; das Hotel ist groß und es gibt Zimmer, wie man sie schafft.
(Er tritt zur Thüre und läutet. Hier wird bemerkt, daß er nur scheinbar an einer Schnur zieht und drinnen mit einer großen Glocke geläutet wird).
Bauer. Aber wozu denn der gewaltige Lärm? Zeig' mir, oder zeigen Sie mir, wollt' ich sagen, mein Zimmer; meine Bagage werd' ich schon selbst hinauftragen. (Er zeigt
auf seine Mappe).
Wastel. Wie? ist das die ganze Bagage?
Bauer. Wie Sie sehen, mein Herr?

