nit hast! Mir haben nit alle Tag' frisch Fleisch und da können mir auch kein Flcischbrüh' haben.
Bauer. Ich mache mir nichts daraus; so etwas sucht man wohl in einem Hotel.
Seppel ceinfaffrato. Ah, Sie meinen da drüben! Der hat auch kein Flcischbrüh', so wen'g wie i, aber er versteht daö Kunststück, Ihnen a Fastensupp für Flcischbrüh' zu verkaufen. — Na weiter, Lisele!
Lise. A Gamsfleisch gibt's und Forellen a —
Bauer. Was braucht's denn weiter? Vivat Tyrol!
Lise. Und an Pfannkuchen mit Sallat —
Bauer. Immer besser!
Lise. Und an Sauerkraut mit Speckknödl —
Bauer. Kaum halt' ich mich vor Entzücken! Fort, fort! Richt' an, liebeö Lisele, schnell, denn die Freude macht mich noch hungriger, als ich schon war!
Lise. Du sollst gleich bedient sein, närrischer Mensch!
(Ab.)
Seppel. Und i geh' in den Keller, a Maß'! rothen, gelt, i hab's getroffen? Auf'm Trocknen wirst a nit liegen wollen! (Ab).
Achte Scene.
Dauer allein.
Bauer. Prächtige, wackere Leute! Das nenn' ich Urzustand; da wird's Einem doch wieder einmal wohl. Du Nager! sollst mir gesegnet sein! Aber warte, Du hochmüthiges Hotel ä la fleur! an Dir will ich Rache nehmen, aber keine gemeine, das wäre verwerflich. Ich
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Lise. D' Suppen ist all gar.
Seppel. Närrin, Du sollst ja nit sagen, was Du

