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füllte il'in den Becher, und reichte ihm denselben mit den Worten: »Hier, lieber Mann, ist mein Becher so ist es bequemer und es strengt euch nicht so an.« Der Greis nahm, sichtlich erfreut und überrascht, den Be­cher , leerte ihn, und stellte ihn herzlich dankend mit der Bemerkung zurück, daß es ihn freue, ein Kind gefun­den zu haben, welches gefällig sey und das hilflose Alter ehre, und daß er bcdaure, schwerlich in die Lage kommen zu können, ihm diesen Liebesdienst zu vergel­ten. »Aber,« setzte er hinzu, »fahren Sie fort, lieber Kleiner, gefällig und theilnehmend zu seyn, und Sie werden jedesmahl durch das Vergnügen, das sie darüber empfinden, den schönsten Lohn empfangen. Nochmahls meinen herzlichsten Dank!« so rief der alte Mann dem sich hurtig entfernenden Emil nach, der zugleich er­freut und doch halb beschämt war, daß er so oft schon die Gelegenheit versäumt habe, andern nützlich zu seyn. Als er um die kleine Versäumniß einzubringen in schnellerem Schritte zu der wartenden Gesellschaft zurück­gekehrt war, wurde seines langen Ausbleibens und der großen Hast seines Ganges zwar vom Vater tadelnd erwähnt, doch glaubte Emil, es klänge zu tobsüchtig, wenn er seine Begegnung ungefragt erwähne und er hatte ja nicht einmahl so etwas Großes gethan, ob­wohl eigentlich jedes Kind schon genug thut, wenn es genau und unverdrossen in Allem seiner Aeltern Wil­len befolgt.

Gefährliches Abenteuer.

Da es schon zu spät geworden war, noch an dem­selben Abende die Fahrt fortzusetzen, so wurde das freundliche Anerbicthcn des Herrn von Rhcinsclö, seine Gäste über Nacht zu behalten, dankbar angcnom-