zeigte, in seine hohle Hand zu schöpfen, da er zu sehr zitterte, und demnach alles verschüttete, ehe er es zum Munde führen konnte. Emil dachte seiner harrenden Aeltern, und wollte sich daher durch Umkehren nicht aufhalten da ihm aber seiner Mutter Lehren und sein

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unter jungen Bäumen eine kleine Quelle zwischen Stci nen hervorsprudelte, und ein Büchlein bildete, in wel­chem sich mancher Fisch munter herumtummcltc, und das so klar und hell floß, daß jeder Stein am Grunde deutlich zu unterscheiden war. Da in der Gegend die Vorzüglichkcit dieses Wassers bekannt war, so wurden schon vom Hause aus Becher mitgenommen, um sich an dem kristallhellen frischen Getränke zu laben, natür­lich als jeder so lange ausgeruht war, daß nicht die mindeste Spur von Erhitzung diesen Trunk mehr schäd­lich machte. Die Gesellschaft war schon wieder im Rück­wege, als Emil seine Aeltern bath, nochmahls um­kehren, und sich noch einmahl an der Quelle erfrischen zu dürfen was sie gerne erlaubten, da sie fast noch eine Stunde vom Wohnhause entfernt, und überzeugt waren, daß Emil sich beym Hinwege nicht übereilen, und dann dadurch die Labung zu Gift machen würde.

Der alte Mann.

An der Quelle angelangt, befriedigte Emil seinen Durst, und war bereits wieder einige Schritte davon entfernt, als er einen schlicht gekleideten alten Mann, an einem Stäbe mühsam gehend, zum Bache wandeln sah, der nur mit aller Anstrengung sich bückend, doch nicht fähig war, das Wasser, nach dem er sich begierig

Vorsatz, »-gefällig zu seyn, wo er es seyn könne und dürfe,« einfiel, ging er doch die Paar Schritte zurück, both dem alten Manne liebreich seinen Beystand an.