gefallen, damit anders als im Freyen zu spielen.

Die Baroninn. Aber doch da höre ich einen Wagen, es kommen Gäste; wie kann ich sie empfangen in diesem Aerger, den mir der Verlust einer so kostba- ren Vase, deren Mahlereyen alle Augen entzückten, ver­ursachte !

Der Baron. Beruhige dich, meine Liebe! (zur Dienerschaft) Tragt diese Trümmer weg und begebe sich jeder wieder an seinen Platz. Morgen wollen wir diese ärgerliche Sache beendigen.

Die eingeladenen Gäste trafen nach der Reihe ein, und es konnte daher von der Vase weiter keine Rede seyn; Abends wurde Heinrich wieder in die Erziehungs-

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ward, er versuchte durch eine ruhige Miene seine innere Unruhe zu verbergen, und hatte leider! den un­seligen Entschluß gefaßt, sein Vergehen durch Läugnen zu verdecken.

Als Alle versammelt waren, wurde natürlich um die Ursache des Unfalles nachgesehen, die man in dem Unglücksballen, der unter ein Kanape gerollt war, auch gleich fand und errieth. Aber wem gehörte derselbe? Nur zwey Kinder waren im Hause: H e i n r i ch und der Jockey Earl. Es entspann sich also folgende Untersuchung. Baron Deppenhcim. Wem gehört dieser Ball? Heinrich. Mir nicht; mein Vater!

Die Dienerschaft. Dem kleinen Carl gehört er! Die Baroninn. O der Tangenichts!

Der Baron. Wer hat in diesem Zimmer Ball ge­spielt ?

Heinrich. Ich nicht, mein Vater!

Earl (weinend). Ich noch weniger! Es ist wahr, daß ich diesen Ball auf der Straße gefunden und mit nach Hause gebracht habe; aber nie ist es mir noch ein-