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trotz des ungewohnten Bettes, in sanften Schlummer verfiel.

Bruder Franz wird festgehalten.

Was geschah jedoch mit dem Bruder, den wir auf dem Wege nach dem Dorfe Thal au verlassen haben? Der schritt rüstig vorwärts, bis er an ein Gitterthor ei­nes großen Gartens kam, wo Nero wieder zu bellen und seine Freude zu bezeigen anfing. Es ist leicht zu errathen, daß dieß der Schloßgarten des Herrn v. Go l- ling war, der Abends vorher hier mit Lieschen den Wagen verlassen hatte. Franz rief bey dem Gitter hinein, ihm zu öffnen, da es aber noch sehr früh Mor­gens war, hörte ihn niemand, und nach einer halben Stunde vergeblichen Wartens konnte sich der ungeduldi­ge Knabe nicht länger enthalten, anderswo Einlaß zu suchen. Die Mauer des Gartens war hoch und glatt, doch fand er zuletzt eine Stelle, wo Steine locker waren und ihm das Hinaufsteigen erleichterten, daher er schnell entschlossen diesen Weg wählen wollte, um sich Gewißheit zu verschaffen, ob man hier von seiner Schwester etwas wisse oder nicht. Doch kaum war er mit einem Fuße über die Mauer, als er ihn festgehalten fühlte und den Gärt­ner vor sich sah, der ihn mit folgenden Worten anredete: »Hab ich dich endlich, du kleiner Schelm! Wie klug sol­ches Dicbsgesindel ist! da ruft er erst am Thore und ehe man hinkommen kann, späht er die Gelegenheit zum Einsteigen aus; und sogar ein Waidmcsser ander Seite! Nein solche Gottlosigkeit bey so großer Jugend ist mir noch nicht vorgekommen.« Franz erwiederte lachend, wer er sey, was er suche, und warum er gekommen, da sein Hund eine Spur gefunden zu haben scheine aber diese Erzählung besserte nichts, da der Gärtner nur noch