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mehr erbost ward, als er gar von einem »Spürhunde« hörte, welcher den vermeintlichen »jungen Räuber« be- gleite. Es blieb Franz nichts anders übrig, als den andern Fuß nachzuziehen und sich gutwillig in die Gewalt des Gärtners zu überliefern, der ihn am Arme faßte, und »so lange bis der Herr wach seyn werde und Gericht halten könne,« in eine vergitterte Kammer einschloß.
Ucberraschung.
Eine Stunde lang hielt es Franz in dieser ihm mehr komischen als beängstigenden Lage aus, aber der Gedanke an die noch immer nicht wiedergcfundne Schwer ster verscheuchte bald jede Heiterkeit, und er tobte heftig an der Thüre, um endlich vor den Herrn des Schlosses gebracht zu werden. Murrend kam endlich Gärtner Georg, den Herr v. Golling gerufen und befragt hatte, als er das Lärmen des Gefangnen hörte, und führte ihn in ein kleines Eabinett, wo Herr von Gol- ling mit mühsam erzwungener ernster Miene am Schreibtische saß und Franz auszufragen begann. Doch mußte er gleich nach den ersten Antworten lächeln, nahm Franz bey der Hand und rief: »Warte, kleiner Abenteurer, ich werde dich selbst an den Ort bringen, wo du bingehörst« und führte ihn durch eine Reihe Zimmer in einen großen Saal, wo—Schwester Lieschen an der Seite ihrer Aeltern das Frühstück verzehrte, und Nero ihm bellend cntgegcnsprang.
Aufklärungen.
Das Erstaunen war wechselseitig, und so wenig sich Franz erklären konnte, seine Aeltern hier zu finden, so srbr staunten diese, ihn, dessen Außcnbleibcn ihre Sorge bereits vergrößert hatte, eben auch an einem Orte mit

