nsrduld und Wkgeriung.
»Ä^^utter,« sagte Julie zur Räthinn Hasten: »hörst du, wie der Wind braust, und den Regen an die Fenster schlägt; es ist zu dunkel zum Arbeiten, und noch z» hell, um Lichter zu holen.«
Räthinn Hasten war Witwe und lebte von einer kleinen Pension, die eben hinreichte, ihr mit ihren beyden Töchtern Julie und Sophie, die sie selber erzog, ein anständiges Auskommen zu sichern.
»Und wohin soll dieser Eingang führen?« fragte die Räthinn.
»Du erräthst es nicht, liebe Mutter? Uns eine Geschichte zu erzählen, wie du es oft gethan hast!«
>O ja, liebe Mutter!« rief Sophie, »das wäre das beste Mittel uns einen düstern, langweiligen Abend heiter zu machen.«
»Was du jetzt sagst, Sophie, erinnert mich an eine verstorbene Freundinn, die so glücklich war, in allen Ereignissen des Lebens Stoff zu Trost und Zufriedenheit zu finden.«
»O erzähle uns von ihr,« riefen beyde Mädchen, und die Mutter erwiederte: »Ich kann euch von ihr nur wenig erzählen; denn ihr Leben both wenig Merkwürdiges dar, außerdem, daß sie sich meistens glücklich fühlte, wenn andre Leute über ibr Unglück klagten: das Geheimmittel dazu war bloß Geduld und Ergebung, so wie sie in allen Lagen Geistesgegenwart und Seelenfrieden zu bewahren strebte.« »Wie war denn das mög.
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