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zu, sie da zu erwarten, Fanny war blaß, mürrisch und übler Laune; ihr Kleid war durch das viele Sitzen den ganzen Tag über im Großvaterstuhle so zerknittert, daß es schmutzig und nachläßig aussah. Helena spielte eine noch traurigere Figur mit ihrem großen Schuh, den zerrißncm Hute und gehefteten Kleide, Nase und Wange geritzt, und den Mund verschwollcn; es war daher na­türlich, daß beyde Mädchen Herrn und Frau v. Wal- dau auffallen mußten, die Madame Hall er, nach dcn ersten Begrüßungen um die Ursache dieser Erschei­nung fragten. Sie wurden im Kurzen davon unterrich­tet, woraus sie gleich schloffen, daß jene dieselben Fräu­lein seyen, die ihren Obstbäumcn als Knaben so gefähr­lich gewesen wären, so wie sie Lottchen mit Artigkei­ten überhäuften, und ihr das Versprechen der wöchent­lichen Obstsendungcn erneuerten, zuletzt war noch Herr v. Wald au so schalkhaft, mit einem Seitenblicke auf He lenen hinzuzusetzen, daß er diese wohl nicht für er­fahren genug im Klettern und Hecken übersteigen halte, um für seine Früchte ernstlich besorgt zu seyn.

Bald trennte sich die Gesellschaft. Madame H al­ler fuhr wieder auf dem Schiffchen zurück, und kam mit ihren Zöglingen ohne weiter» Unfall heim. TerWeg war sehr angenehm, wenigstens für Lottchen und Ma­dame Hall er, welche aus dem Stillschweigen und den beschämten Blicken H e l e n c n's und F a n n y's mit Recht darauf schloß, daß die Lehren des heutigen Tages an ihnen nicht verloren seyen. Auch war dieß wirklich der Fall, und die nächste Fahrt zu Mariannen wurde auch für Helene und Fanny zur wahren Lust fahrt.