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die beyden Wespen seyen nur Fliegen, und reizte sie, mit den, zcrrißnen Hute darnach schlagend, so lange, bis eine erbost sich auf ihr Kinn setzte, und unter die Lippe so heftig stach, daß ihr Mund ganz schief stand, und die Unordnung ihres Aeußercn jetzt vollkommen war.

Nun verlor Madame Halter die Geduld, und statt sie zu bedauern, hielt sie ihr vor, wie die Gewohn­heit immer zu widersprechen, Helenen nicht allein für alle die mit ihr umgingen, unerträglich mache, sondern sie auch zum Lügen verleite. Sie zählte ihr alle Thor­heiten des Tages bis auf diese Letzte vor »welche« wie sie sagte »so arg ist, daß ich meinen Vorsatz, Sie und jenes eigensinnige launische Fräulein, das dort im Winkel sitzt, ihren Verkehrtheiten heute zu überlassen, aufgeben und Ihnen meine Unzufriedenheit bezeigen mußte: denn sie wußten so gut wie wir alle, daß jene Insekten Wespen seyen, und nicht Fliegen.« Dann befahl sie ihnen, sich zum Aufbruch bereit zu machen, wo aber Lottchen um Erlaubniß^bath, im Garten noch einige Blumen, die ihr Marianna angebothen hatte, pflücken zu dürfen. Madame Haller bewilligte es, und Fanny und He­lena waren froh, bey dieser Gelegenheit, als sie Lott­chen begleiteten, einer weiter» Strafpredigt zu ent­gehen. Doch harrte ihrer noch eine empfindlichere Demü­thigung, denn als sie zurückkehrten, hörten sie M a r i a n- nen ausrufen: »Da sehe ich ja Herrn und Frau v. Wald au kommen, die werden uns sicher besuchen, wie sie jedesmahl zu thun pflegen; denn mein Mann ist sehr wohl gelitten beym gnädigen Herrn, dem er schon oft Sämcreyen u. dgl. geliefert.« Vergebens trachteten Fanny und Helena sich zu verbergen; mit ihnen zu­gleich war das W a l d a u'sche Ehepaar in den Hof getre­ten, und Madame Haller rief ihnen eben vom Fenster

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