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qualvolle Tage gingen noch langsam voll Reucschmer- zcn an dem Unglücklichen vorüber; da hörte er einst in einer hellen Mondnacht eine Stimme, die er nur ein Mal gehört hatte, aber nie vergaß: die Stimme des Berggeistes. Sie sprach: „Deine Rene und Buße ist nicht unbemerkt geblieben, und Du sollst in einen weniger erniedrigten Zustand versetzt werden. Harre aus und hoffe!"
Die Stimme schwieg, und plötzlich fühlte Wild ein Rege» und Leben in sich. Er dehnte und streckte sich. Ein Theil seines bis jetzt leblosen Körpers wurzelte in die Erde, der andere rankte und ragte in die Höhe und breitete sich »ach allen Seite» aus. Er stand da als ei» grünbelaubtcr, kräftiger Baum.
Sein Dasein hatte also eine höhere Stufe erreicht; aus einem äußerlich leblose», unbeweglichen Stein war ein lebendiger, regsamer Baun, geworden. Er erfreute sich dieser Vervollkommnung, und rauschte und bewegte fröhlich seine grünen Blätter.
Die lustigsten Vögel bauten ihre Nester in seinen Zweigen und verkürzten ihm die Zeit durch liebliche Lieder. Zwar brannte oft heiß die Sonne; zwar sausten wilde Stürme um sein Haupt, Regengüsse strömte» auf ihn hernieder, und es kamen dunkle Trauer-

