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Der Vater lächelte, die Mutter aber sprach: „Ja, Marie hat Recht, vergeßt nicht i» gute» Tagen die bösen." „Und wer weiß auch, ob es immer so bleiben wird," fügte Heiser hinzu. „Zwar erzählen sie Wunderdinge voni Herrn, aber ich glaube noch nicht recht daran."
Indem trat Herr Robert in die Stube und meldete den neuen Pathe» an, und theilte zugleich mit, daß der Herr den Kindtaufsschmaus auf eigene Kosten veranstalte» wolle, und dazu alle Bewohner des Dorfes aufs Schloß lade.
Und so geschah es. Am andern Morgen, es war ei» Sonntag, war schon vor Aufgang der Sonne fröhliches Leben im Dorfe, und als die Glocken zur Kirche riefen, ging ei» langer, geputzter Zug glücklicher Menschen zum Gotteshause.
Erst hielt der Pfarrer eine schöne Predigt über die Worte: „Selig sind die Barmherzigen; denn sie werden Barmherzigkeit erlangen;" dann wurde die Tauf- handlung vorgenommen, bei welcher Herr Wild das Kind über die Taufe hielt, und ihm die Namen: kebe- recht Gotthilf gab.
Nun wurden die Gäste im Schlosse mit Braten, Milchreis, Wein und Kuchen bewirthet. Allen wurde

