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anzuzeigen hatte» die Blumen übernonnnen, die ja da»» gepflückt wurden, um das Fest z» schniücke». Nun flöge» die Vögel, eingedenk idrcs Vorsatzes, auseinander, ein Jedes znr Lust oder Arbeit.
Die Blumen freute» sich sehr über diese Geschichte; sie nickten sich lächelnd zn und bedauerten nicht, dast sie am Tausfeste sterben sollten: denn da sie keine andere Gabe» bringen konnten, war ihnen der Tod recht süsi, weil sie im Sterbe» noch die Wiege und das Gemach der Kindlein zieren durften, und die weiße Rose sprach sanft: „wir geben mehr, als die Vögel; denn wir geben uns selbst."
Die alten, ernsten Baume aber schüttelten recht verwundrungsvoll das Haupt über all' die närrischen Reden des jungen Volkes, bis endlich Alle, Jung und und Alt, entschlummerten.
Im Hause aber war eine stille, heilige Freude. Der Vater schlief die ganze Nacht nicht; sondern wanderte geräuschlos und lächelnd, bald zu dem Lager der blaffen, glücklichen Mutter, bald zu dem Bcttche» der lieblichen Zwillinge, die wie die Engelcin, die rosigen Gcsichtchcn dicht an einander gelehnt, dalagen, und zuweilen mit den winzigen Fingerche» unihergriffen, als

