Namen gegeben, und wenn diese, ihre Lieblinge, ihr das Futter aus den Handen oder vorn Schooß pickten, dann hielt sie oft lange Zwiegespräche mit ihnen. Siegfried lachte darüber, Cäcilie aber sprach altklug: „das verstehst Du nicht, Siegfried, weil Du so oft da draußen bist bei den Knaben und andern Leuten, ich aber verstehe wohl, was die Vöglein mir sagen. Wenn ich Grasemückchen frage, „was machen Deine kleinen Kinder im Nestchen?" dann sieht sie mich an und antwortet: „sind wohlauf, sind wohlauf!"
„Als die Nachtigall gestern Abend so traurig sang und ich sie um die Ursach fragte, antwortete sie: „ich ziehe fort ins warme Land, ich verlasse Dich, lebe wohl, lebe wohl!" Und heut morgen war das Nest wirklich leer: sie ist fortgezogen. Siehst Du, lieb Brüderlein, daß ich mit den Vögeln sprechen kann?"
So plauderte die Kleine, und der Bruder hörte ihr mit Verwunderung zu Zuweilen sang sie auch wohl den Vögeln etwas vor, die dann recht still zuhörten.
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sah, wie bekannt die letztere mit den Vögeln war. Wenn sie so dasaß unter Blumen, dann war es, als wenn alle die kleinen gefiederten Sänger sich herandrängen wollten, sie zu sehen und mit ihr zu plaudern. Sie hatte sogar vielen, die sie besonders auszeichnete,

