Da erbleichte der Man» und fragte den Sohn, was er von den Meerfrauen wisse. Dessen Herz aber war zu voll, er konnte nicht langer schweigen und er­zählte Alles, was ihm in der Nacht begegnet war. Freudenthranen rollten über die gefurchten Wangen des Mannes; er drückte sein Kind an das Herz, segnete es und nannte es seinen rettenden Engel.

Seit dieseni Tage war das Glück bei Anton ein­gekehrt. Von dem Gelde, welches er für de» Bern­stein löste, baute er sich ein nettes Häuschen, aber auf derselben Stelle am Strande, auf welcher die alte Hütte gestanden hatte.

Durch die hellen, freundlichen Fenster sehen wir in ein reinliches, nettes Zimmer, in welchem eine glück­liche Familie um den sauber gedeckten Tisch sitzt. Aus Aller Augen strahlt Frohsinn, von Aller Wangen blü­hende Gesundheit. Die Blicke der Eltern heften sich von Zeit zu Zeit mit Lust auf ihre Kinder, am häufig­sten aber auf den ältesten Sohn, und dann leuchten sie am hellsten; denn seiner frommen Kindesliebe ver­danken sie ja die günstige Wendung ihres trüben Ge­schicks.

Nach.Jahren finden wir Frieden als einen geehr­te» und geachteten Mann, und als Besitzer eines schö-